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Wer ein Fahrzeug mit ACT Zylinderabschaltung oder einer vergleichbaren Technologie ins Auge fasst, darf sich auf eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs bei Beibehaltung der Leistung freuen. Die Technik hat sich in der Autowelt bewährt und durchgesetzt.
Seit einigen Jahren wird die ACT Zylinderabschaltung als eine bahnbrechend neue Errungenschaften aus dem VW-Konzern angesehen. Das ist grundsätzlich richtig und doch stammt die dahinter stehende Technologie der Zylinderabschaltung bereits aus den 1970er Jahren und wurde auch schon von anderen Automobilkonzernen eingesetzt. Die Namensgebung ACT stammt allerdings aus Wolfsburg und steht für die „Active Cylinder Termination“, die seit 2012 zahlreiche Vierzylindermotoren noch sparsamer macht. Für den 1.4 TSI ACT erhielt Volkswagen im Jahr 2013 Preise als „Best New Engine“ und einen „International Engine of the year“- Award, was die Wirksamkeit der Technologie unterstreicht.
Wie es der Name bereits sagt, ist eine Zylinderabschaltung eine Technologie, bei der einzelne Zylinder gezielt übergangen werden und auf diese Weise weniger Treibstoff benötigt wird. Dies funktioniert durch Schließen der Zylinderventile und die Zylinderabschaltung Funktion sieht sogar ein Schließen einzelner Zylinder als auch kompletter Zylinderbänke bei V-Motoren vor. Erste Erfindungen in diesem Bereich existierten bereits im 19. Jahrhundert unter dem Namen „hit-and-miss engine“und in den 1970er Jahren wurde die Zylinderabschaltung dann weiterentwickelt, um Anfang der 1980er Jahre sowohl bei Cadillac als auch Alfa Romeo und Mitsubishi erprobt zu werden. Wohlgemerkt: es handelte sich um Prototypen und nicht um eine flächendeckende Einführung.
Mercedes-Benz nutzte eine entsprechende Technologie bis 2005 in größeren Motoren und auch Chrysler, Jeep und Dodge gehören zu den Befürwortern. Die Besonderheit bei VW sowie den Tochtermarken Audi, Skoda und Seat ist die Verwendung auch in Vierzylindermotoren und damit die flächendeckende Nutzung.
„Verwendung auch in Vierzylindermotoren und damit die flächendeckende Nutzung.“
Die Zylinderabschaltungsfunktion basiert auf einem konstanten Verhältnis von Luft und Kraftstoff bei der Verbrennung. Vereinfacht gesprochen, wird die Luftzufuhr reduziert, sodass auch weniger Treibstoff vonnöten ist. Was bei vielen Motoren über eine Drosselklappe funktioniert, würde zu einem Verlust an Leistung führen, weshalb die Zylinderabschaltung Funktion an diese Stelle tritt und ein „Plus“ an Benzinverbrennung mit weniger Zylindern bewirkt. Noch einfacher lässt sich davon sprechen, dass die Zylinderabschaltung Funktion darin besteht, dass bei nur teilweise Belastung einzelne Zylinder abgeschaltet werden und die verbliebenen Zylinder die komplette Arbeit erledigen. Dies ist vor allem bei geringen Anforderungen und im mittleren Drehzahlbereich der Fall, d.h. der Wirkungsgrad des Motors wird optimiert, indem mit weniger Zylindern dieselbe Leistung erzielt wird.
Die Zylinderabschaltung Funktion besteht in der Beibehaltung desselben Drehmoments bei geringerer Leistung durch die Zylinder. Dadurch, dass innerhalb des abgeschalteten Zylinders kein Ladungswechsel erfolgt, benötigt der Motor weniger Treibstoff und es werden in der Folge die CO2-Emissionen gesenkt. ACT Zylinderabschaltung ist somit eine Methode für Umweltschutz und mehr Effizienz.
Wer ein Fahrzeug mit ACT Zylinderabschaltung oder einer vergleichbaren Technologie ins Auge fasst, darf sich auf eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs bei Beibehaltung der Leistung freuen. Die Technik hat sich in der Autowelt bewährt und durchgesetzt.
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